BERLINER MASCHINENBAU-A.G.  VORMALS L. SCHWARTZKOPFF

Das Werk der B.M.A.G. in Wildau im Jahre 1924 (Ansicht von Süden)
 

Blick auf Miersdorf / Zeuthen Blick auf den Zeuthener See
Villa der Direktoren der MSW Wasserturm, dahinter die Maffei-Schwartzkopff-Werke MSW links,  HIAG-Werke rechts der Bahntrasse
Betriebsgebäude Allgem. Werkstätten Rahmen- /Tenderbau, Kesselschmiede, Kraftzentrale, Schmiede Stichkanal
Allgemeiner Maschinenbau (seit 1913) Mechanische Werkstätten und Schlosserei Malerei/Lakiererei und Verladehalle Das Casino rechts der Bahn
Lok-Reparaturwerkstatt und Abstellhalle Werkstätten für Räder- und Zylinderbau Verwaltungsgebäude der B.M.A.G. Betriebsfeuerwehr und Haupteingang der B.M.A.G. Bahnhof Wildau mit Postamt
Große Lokomotv-Montagehalle, erbaut ca. 1920-23 vor der Halle das mehrspurige Einfahrgleis entlang der Bahntrasse nach KW Arbeiter-Wohnsiedlung
Foto: Werksaufnahme aus [021]  (erstmals veröffentlicht 1924) 

Anfang der Zwanziger Jahre reichten die Gebäude zur Fertigung der immer größer werdenden Lokomotiven nicht mehr aus, so daß man eine neue große Lokomotiv-Montagehalle (hier im Vordergrund zu sehen) errichtete und die Produktion in den vorhandenen Werkstätten neu strukturierte. Mit dem Bau der Montagehalle vollendete man auch die von Anfang an vertretene Philosophie von der Organisation der Produktion von Norden nach Süden. Im nördlichen Teil (im Hafen) landeten die Rohmaterialien an, über die anschließenden Kraftanlagen zur Erzeugung des Stromes und der Heizung sowie der Bereitstellung des Brauchwassers, führte die Produktion von der Schmiede (errichtet 1914/15) über die Kesselschmiede und die Fertigung der einzelnen Baugruppen entlang der zentralen Fabrikstraße nun direkt zur Endmontage in den südlichen Bereich des Werksgeländes.
Im Jahre 1913 wurde auch der Allgemeine Maschinenbau aus Berlin nach Wildau verlagert, der sich hauptsächlich mit der Produktion von Hochdruck-Kompressoren in jeder Größe und für die verschiedensten Anwendungsgebiete (z.B. chem. Industrie, Grubenbahnen, usw.) befaßte.
Die seit ca. 1910 projektierte Eisengießerei, die am Hafen gegenüber der Schmiede errichtet werden sollte, wurde jedoch nie gebaut.


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